Straßengemeinschaft Hinsbeck-Hombergen





Das restaurierte Wegekreuz

Nettetal. Nach rund zweijähriger Restaurierung hat der Kempener Diplom-Restaurator Matthias Sandmann nun den über 150 Jahre alten Korpus des früheren Wegekreuzes nach Hombergen zurückgebracht. Es war damals im Auftrag des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Hinsbeck demontiert worden, da das Kreuz im Fußbereich wegen Fäulnis nicht mehr standfest war. Da auch der Korpus stark beschädigt war, erhielt Sandmann den Auftrag, diesen zu restaurieren - während der Hinsbecker Schreinermeister Dieter van de Ven das Kreuz neu erstellte. Die Wiederaufstellung plant die Nachbarschaft Hombergen für den Herbst. Das Kreuz wurde um 1850 im Auftrag von Auguste Gräfin von Schaesberg, geborene Freiin von Loe, Witwe des Hinsbecker Bürgermeisters Heinrich Edmund Graf von Schaesberg, errichtet. Gräfin Auguste geriet damals hier mit ihrer Kutsche in ein schweres Gewitter. Dabei schlug ein Blitz in einen seitlich stehenden Baum ein und brach einen sehr starken Ast ab. Dieser stürzte genau hinter der Kutsche auf die Straße, Pferde, Kutscher und Gräfin blieben unverletzt. Aus Dankbarkeit stiftete Gräfin Auguste dieses bis heute erhaltene Wegekreuz. Bericht: Heinz Koch

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